Ortsplanungsrevision

12.11.2020

Um der projektierenden Bauwirtschaft mehr Gewicht zu geben, haben das BauForumZug und die GZGU (Gruppe Zuger Generalunternehmer) entschieden, zusammen ihre Interessen und Anliegen für die anstehende Ortsplanungsrevision zu eruieren und diese in einem gemeinsamen Positionspapier festzuhalten.

Grundlagen für diese in allen elf Gemeinden im Kanton Zug anstehende Überarbeitung der Planungsmittel der Ortsplanung (z.B. Zonenplan, Bauordnung, Reglemente, Richtplan Verkehr, Landschaftsentwicklungskonzept, Raumentwicklungskonzept) sind sowohl das im Jahr 2014 revidierte eidgenössische Raumplanungsgesetz (RPG), das die bauliche Entwicklung primär nach Innen lenkt, als auch das 2019 revidierte kantonale Planungs- und Baugesetz (PBG). Der kantonale Richtplan verpflichtet die Gemeinden, diesen Prozess bis 2025 abgeschlossen zu haben, wobei Interessenverbände aufgefordert sind, im Rahmen einer Anhörung, eine Stellungnahme ihrer Anliegen zu formulieren.

Hierzu haben sich Vertreter von BauForumZug und  GZGU zu mehren Workshops getroffen. Entstanden ist ein zweiseitiges, gemeinsames Positionspapier, welches in sämtlichen Zuger Gemeinden persönlich überbracht und erläutert wurde. Die zehn Punkte im Positionspapier sind grundsätzlich an alle Gemeinden gleichsam gerichtet, wobei einzelne davon nicht für alle gleich bedeutend sind. 

Nebst den konkreten Anliegen, welche den Gemeinden nun in Papierform vorliegen, war der Austausch innerhalb der Arbeitsgruppe und der auch mit den Gemeindevertretern für das BauForumZug sehr wertvoll und nachhaltig. Wir fordern alle Mitglieder des BauForumZug auf, sich aktiv an den kommenden Mitwirkungsmöglichkeiten ihrer Gemeinden zu beteiligen. 

 

Positionspapier

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PROJEKT UNTERFELD BAARZUG

Der erste Bebauungsplan, aus einem Architekturwettbewerb hervor gegangen, wurde im Februar 2017 vom Stimmvolk abgelehnt. In einem partizipativen Prozess suchte die Gemeinde Baar eine neue bauliche Lösung. Auch zwei Vertreter aus dem BauForumZug nahmen an den Workshops des Reflexionsgremiums an drei Zusammenkünften im Winter 2017/2018 teil. Entstanden ist ein neue städtebauliche Struktur unter Einbezug und Erhalt des heute bestehenden Naturraums am Stampfibach mit einem grosszügigen Quartierplatz und Begegnunsorten. An der Haltestelle Lindenhof soll ein markanter Solitär das Stadtbild stärken. Damit ist für die anstehende Architekturwettbwerbe eine adäquate Basis vorbereitet.

 

27.9.2020

Im Gebiet Unterfeld Süd entsteht neuer Wohn- und Lebensraum. Die Grundstrukturen des neuen Quartiers haben Vertreter der Bevölkerung von Baar gemeinsam mit Experten in einem mehrstufigen Planungsprozess unter der Führung der Gemeinde festgelegt. Zentrale Elemente sind ein grosszügiger Quartierplatz, Begegnungsorte und der Erhalt des Grünraums beim Stampfibach, der die Gemeindegrenze zwischen Zug und Baar markiert. Daraus resultiert eine Anpassung der Bauordnung und des Zonenplans (Bebauungsplan), welchen die Baarer Bevölkerung am 27. September 2020 mit einem Ja-Stimmenanteil von 65% zustimmte. Nun folgt die Entwicklung und architektonische Gestaltung der einzelnen Baufelder. Der frühestmögliche Baubeginn ist zirka 2023.

 

15.6.2018

Der letzte Workshop im Reflexionsgremium fand statt. Dabei wurde eine städtebauliche Figur als Basis für einen Bebauungsplan ausgearbeitet. Das Konzept «Verweben» der Grünräume, der Hecken und überlieferten Bachläufe überzeugt uns. Das BauForumZug ist der Meinung, die neue Basis benötigt in der Weiterbearbeitung einige städtebauliche und architektonische Präzisierungen. Zur Zeit verfassen wir zu Handen der Gemeinde Baar ein ausführliches Schreiben und werden darin einige wichtige Aspekte für eine gelingende städtebauliche Entwicklung erläutern.

 

18.12.2017

Beim Unterfeld handelt es sich um die letzte noch unbebaute Parzelle zwischen Baar und Zug. Im 2010 wurde ein Studienauftrag durchgeführt, welchen die Arbeitsgemeinschaft HHF Architekten, Basel und Topotek 1 Landschaftsarchitekten, Berlin gewannen. Dieses Projekt wurde im Rahmen einem vierjährigen, koorporativen und gemeindeübergreifenden Planungsprozess in zwei aufeinander abgestimmte Bebauungspläne umgesetzt.

An der Urnenabstimmung vom 12. Februar 2017 wurde der Bebauungsplan vom Souverän abgelehnt.

Die Einwohnergemeinde Baar wählte für eine Nachfolgelösung einen interaktiven Planungsprozess zu welchem unterschiedliche Interessengruppen, Kommissionen, Anrainer sowie Parteien eingeladen sind. Auch das BauForumZug wirkt in der Workshopgruppe mit. Ein erster Workshop fand im Dezember 2017 statt, ein weiterer folgt im April 2018.

Auf Wunsch der Grundeigentümer erarbeiteten HHF Architekten ein angepasstes Konzept auf Basis des bisherigen Bebauungsplans. Das angepasste Projekt der HHF Architekten und die neue städtebauliche Studie Unterfeld Süd werden im Schlussworkshop gegenübergestellt.

Das BauForumZug wirkt aktiv an den Workshops mit und setzt sich gemäss den Vereinszielen für eine städte- und landschaftsbauliche Lösung von hohen gestalterischen Qualitäten ein. Wir verfolgen den Prozess aufmerksam und kritisch.

 

Bericht Zuger Zeitung vom 27.9.2020

Bericht Zuger Zeitung vom 14.1.2019

Bericht Zuger Zeitung vom 22.8.2018

Bericht Zuger Zeitung vom 18.4.2018

Bericht Zuger Zeitung vom 24.10.2017

 

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Denkmalschutzgesetz Kanton Zug

Erstmals in der Vereinsgeschichte wurde das BauForumZug politisch tätig. Wir wehrten uns gegen die verschärften Voraussetzungen für eine Unterschutzstellung. Gegen den Kantonsratsbeschluss sammelten wir erfolgreich Unterschriften und reichten das Referendum ein. Leider konnten wir trotz einer aktivem Abstimmungskampagne nicht die Mehrheit des Stimmvolks überzeugen. 

Das neue Denkmalschutzgesetz wird insbesondere für die Entlastung von invenarisierten Objekten rege angewendet. Zur Zeit ist ein privates Verfahren beim Bundesgericht hängig. Es soll beurteilt werden, ob das Kantonale Denkmalschutzgesetz übergeordnetem Recht widerspricht. 

 

24.11.2019

Das Resultat der Abstimmung vom 24. November 2019 über das neue Denkmalschutzgesetz fiel eindeutig aus und ist als demokratisches Resultat ohne «Wenn und Aber» zu akzeptieren. Die grosse Arbeit der Verantwortlichen für die Kampagne gegen das neue Gesetz hat leider nicht gefruchtet. Allen, die sich für das Referendum gegen das neue Gesetz eingesetzt haben, gehört unser grosser Dank!

Nach längerer Diskussion über die Interpretation des Resultats und allfälliger Konsequenzen beschliesst der Vorstand, die Energie des BauForumZug künftig vor allem darin zu konzentrieren, die Thematik Denkmalschutz, Denkmalpflege und Baukultur langfristig positiv zu konnotieren: Gelungene Beispiele von denkmalgeschützten Bauten sollen vermehrt in der Öffentlichkeit gezeigt werden. Dabei soll der Mehrwert von historisch oder baukulturell wichtigen Bauten in identitätsstiftender, architektonisch-städtebaulicher, aber auch wirtschaftlicher Hinsicht vermittelt werden.

Der nun laufende Rechtsstreit beim Bundesgericht, ob das neue Denkmalschutzgesetz dem übergeordneten Recht widerspricht, soll zwar ideologisch aber nicht finanziell und mit weiteren Ressourcen unterstützt werden. Dabei ist zu hoffen, dass insbesondere die sogenannte «70 Jahre Regel» als ungültig erklärt wird.

 

30.10.2019

Diese Tage sind die Abstimmungscouverts an die Stimmbürgerinnen und –Bürger versendet worden. Das Komitee „Nein zum missratenen Denkmalschutzgesetz“ hat einen Flyer in sämtliche Zuger Haushalte versendet und darin nochmals die fachlichen Argumente für ein „Nein“ aufgelistet. Nach erfolgreichen Bauführungen in Hünenberg, Stadt Zug und Risch-Rotkreuz findet die nächste Bauführung am 2. November in Cham und am 9. November in Baar statt. Wir sind mit weiteren Aktionen im öffentlichen Raum und in den Medien (print+digital) aktiv. Mehr Informationen unter; denkmalschutzgesetz-nein.ch

 

5.4.2019

Zusammen mit dem Archäologischen Verein Zug Zug, dem Zuger Heimatschutz und dem Historischen Verein des Kantons Zug ergriff das BauForumZug das Referendum gegen die am 31. Januar 2019 vom Zuger Kantonsrat beschlossene Revision des Denkmalschutzgesetzes.

Am 5. April reichten wir gemeinsam 2`317 beglaubigte Unterschriften bei der Staatskanzlei ein. Nötig wären 1`500 Unterschriften gewesen.

Nun erhalten die Stimmberechtigten ihre Gelegenheit, über den Erhalt ihrer eigenen Geschichte und Identität an der Urne zu äussern.

Wir erhielten aus der Bevölkerung zahlreiche positive Rückmeldungen und unsere Bemühungen wurden sehr geschätzt.

Zur Zeit beglaubigt die Staatskanzlei die Unterschriften und legt den Abstimmungstermin fest.

Im Vorfeld der Abstimmung wird das BauForumZug mit der Bevölkerung den Dialog pflegen und dabei die spezifischen Qualitäten des «Guten Bauens» gerne vermitteln.

 

Argumente

Brief an Kantonsräte vom 07.12.2018

Bericht Zuger Zeitung vom 24.11.2019

Bericht Zuger Zeitung vom 07.11..2019

Bericht Zuger Zeitung vom 17.06.2019

Bericht Zuger Zeitung vom 06.04.2019

Bericht Zuger Zeitung vom 02.02.2019

Bericht Zuger Zeitung vom 17.12.2018

Bericht Zuger Zeitung vom 19.11.2018

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STADTMODELL ZUG

Das Stadtmodell hat seinen festen Platz in der Stadtverwaltung erhalten. Dank des grosszügigen Raums können dort auch andere Anlässe und Sitzungen für eine grössere Anzahl Personen abgehalten werden. Wie von uns vorhergesehen, kann die Öffentlichkeit ihre Stadt dank des Stadtmodells besser lesen und verstehen. Kommende städtebauliche Veränderungen können im Kontext des Quartiers gezielter vermittelt werden.

 

11.9.2019

Mit dem Umzug der Stadtverwaltung in das ehemalige L&G-Verwaltungsgebäude konnte der Stadtarchitekt unsere Forderung nach einem Stadtmodellraum erfüllen. Stadtarchitekt Christian Schnieper lud das BauForumZug zur Präsentation des «Stadtraumkonzept Zug 2050» und zur Eröffnung des Raums mit dem Stadtmodell im 4.Obergeschoss der neuen Stadtverwaltung ein.

Das «Stadtraumkonzept Zug 2050» bildet mit dem in den kommenden Monaten zu erarbeiteten Mobilitäts- und Freiraumkonzept die Grundlage für die kommende Ortsplanungsrevision. Wir wünschen einen adäquaten Einbezug der Fachleute zur Weiterentwicklung der Stadt Zug. Wettbewerbe, Studien und Testplanungen sollten vermehrt offen und transparent präsentiert werden. Uns ist eine qualitätsvolle und identitätsstiftende Weiterentwicklung der Stadt Zug sehr wichtig.

 

8.4.2017

Die Stadt Zug besitzt ein eindrückliches Stadtmodell aus Holz im Masssstab 1:500 unterteilt in Module von 90x90cm Abmessungen. Zur Zeit befindet sich das Zuger Stadtmodell im Haus Zentrum an der Zeughausgasse und kommt hauptsächlich dann zum Einsatz, wenn die Stadtbildkommission oder Wettbewerbsjurys über Bauprojekte beraten.

Mit dem bevorstehenden Umzug der Stadtverwaltung in das ehemalige L&G-Verwaltungsgebäude soll sich dies ändern. Neu soll das Stadtmodell am neuen Ort währen den Bürozeiten für alle Interessierte zugänglich und einsehbar werden. Idealerweise soll das Stadtmodell einfach auffindbar in Nähe des Eingangsbereichs liegen.

Für uns ist wichtig, dass neue Bauprojekte, städtebauliche Studien und Siegerprojekten nach Wettbewerben und andere bauliche Entwicklungen im Zuger Stadtbild frühzeitig an diesem Modell dargestellt werden. So kann sich die Bevölkerung ein genaues Bild der geplanten Bauvorhaben machen. Im Unterschied zu Planzeichnungen und Visualisierungen sind massstäbliche Modell für die Bevölkerung einfacher zugänglich und verständlich. 

Dank dem öffentlich zugänglichen Modell kann mit der Bevölkerung über das «Gute Bauen» eine Disukssion auf Augenhöhe geführt und im gegenseitigen Verständnis geführt werden.

Die Stadt Zug nehmen das Anliegen des BauForumZug positiv auf. Noch kennen die Stadt und das BauForumZug die konkrete Einrichtung eines öffentlich zugänglichen Stadtmodells nicht. Wir halten weiterhin an unserem Anliegen fest hoffen auf baldige Ansätze einer Lösung.

 

Bericht Zuger Zeitung vom 8.4.2017

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POSTPLATZ ZUG

Die Emotionen um den Kampf der oberirdischen Parkplätze waren sehr hoch. Heute werden die Parkplätze kaum vermisst. Dazu hat eine liberale Regelung der Kurzzeitparkplätze beigetragen. Dafür steht der Bevölkerung ein neuer Aussenraum zur Verfügung, der bereits rege für geplante und spontane Anlässe genutzt wurde. Nach einer Zeit von Zwischennutzungen im ehemaligen Postgebäude warten wir leider immer noch auf eine nachhaltige passantenbezogene Nutzung zur stärkeren Belebung des Aussenraums.

Der untere Postplatz bleibt als grossflächiger Parkplatz im Stadtgefüge unattraktiv. Wir werden die Diskussion zur gegebener Zeit aufgreifen (müssen).

 

3.6.2019

Der obere Postplatz ist zwischenzeitlich neu gestaltet und die Bauarbeiten praktisch beendet. Die Bevölkerung beginnt den neuen Freiraum anzunehmen und schätzt die neuen Qualitäten. Bereits fanden auf dem oberen Postplatz verschiedene Anlässe statt, weitere werden folgen. Auf dem unteren Postplatz plant der Zuger Stadtrat ebenfalls die Aufhebung der Parkplätze oder gedenkt eine Alternative auszuarbeiten. Auch auf dem unteren Postplatz sind vorhandene Qualitäten verborgen; in der Mauer der seitlichen Portaltreppe ist ein Brunnen mit fliessendem Wasser eingelassen. Ist es richtig, dass solche identitätsstiftende Merkmale von parkierenden Autos überstellt werden müssen?

 

10.6.2018

Die Initiative des Zuger Gewerbeverbands «Ja zu Gewerbe und Läden in der Altstadt!» wurde mit 58%-Ja Stimmen von den Stimmberechtigten der Stadt Zug angenommen. Auf dem oberen Postplatz und im Umfeld starten diesen Sommer die Bauarbeiten der nicht von der Initiative betroffenen Flächen. Auf dem unteren Postplatz bleiben die Parkfelder wie rechts illustriert erhalten. Es wird sich in nächster Zeit zeigen, ob der Erhalt von Parkplätzen der Schlüssel für eine attraktive, lebendige Altstadt ist. Quelle Bild: ZVG Stadt Zug.

 

19.12.2017

Die Ausgangslage zur Neugestaltung des Postplatzes, Zug waren der Bau eines Parkhauses hinter der ehemaligen Hauptpost und ein Studienverfahren mit Landschaftsarchitekturbüros im Jahr 2011 aus welchem Appert Zwahlen Partner AG siegreich hervorgingen. Unterdessen ist die Gewerbeliegenschaft mit dem Parkhaus von Leutwyler Partner Architekten AG realisiert. Das neue Parkhaus bietet neu 100 öffentliche Parkplätze an, im Gegenzug sollen 60 oberirdische Parkplätze um den Postplatz aufgehoben werden. Dieser «Deal» war eine Kernbotschaft der vom Stimmvolk im Jahr 2008 angenommenen Vorlage.

Am 26.9.2017 lehnte der Grosse Gemeinderat Zug den Baukredit zur Sanierung des unteren Postplatzes ab. Der Gewerbeverein Zug lancierte eine städtische Volksinitiative mit dem Ziel, ausser auf dem oberen Postplatz in Abweichung des Bebauungsplans, alle Parkplätze zu erhalten.

Der Postplatz bildet zwischen den markanten kantonalen Bauten und der Kantonalbank sowie am oberen Ende der Hauptpost eine räumliche Einheit. Das BauForum Zug setzt sich dafür ein, den schleichenden Verlust der früheren grosszügigen Stadtraumqualität rückgängig zu und für Menschen (Fussgänger, Kinder, Velofahrer) sowie für temporäre Nutzungen (z.B. Marronistand, Adventsmarkt) zugänglich zu machen. Die Gestaltung des oberen Postplatzes soll universell sein; es braucht keinen umständlich durchgestalteten und aufwändig möblierten Platz.

Das BauForumZug ermuntert die Stadt Zug den geplanten Weg gemäss dem aktuell öffentlich aufgelegten Projekt «Neue Umgebungsgestaltung des oberen Postplatzes» fortzusetzen.    

Bild: Regine Giesecke

 

Leserbrief Zuger Zeitung vom 20.5.2018

Bericht Zuger Zeitung vom 19.12.2017

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Ja zum Planungs- und Baugesetz

Das BauForumZug unterstütze mit gutem Grund aktiv die Teilrevision des Planungs- und Baugesetzes (PBG). Neu kann eine Mehrwertabgabe erhoben werden, die für eine qualitätsvolle Gestaltung von Aussenräumen zur Verfügung steht. Sie ist seit dem 1.7.2019 in Kraft gesetzt.

 

19.5.2019

Mit einem Anteil von 67% Ja-Stimmen wurde die "Teilrevision des Planungs- und Baugesetzes (PBG) - Umsetzung von Bundesrecht" vom Zuger Stimmvolk deutlich angenommen. Wir danken dem Stimmbürger für ihren sachlichen Entscheid.

 

1.5.2019

Das BauForumZug unterstützt die Abstimmungsvorlage zum angepassten Planungs- und Baugesetz des Kantons Zug vom 19. Mai 2019.

Dank der Erhebung einer Mehrwertabgabe stehen uns mehr Mittel für eine qualitätsvolle Gestaltung von Siedlungsräumen zur Verfügung. Z.B. können damit Grünflächen als unmittelbarer Erholungsraum gefördert werden.

Die Höhe der Mehrwertabgabe ist äusserts moderat gehalten.

Bei einer Ablehnung des Planungs- und Baugesetz können wir nicht mehr auf kantonaler Ebene über die Weiterentwicklung unseres Wohn- und Arbeitsraum bestimmen und unsere Rahmenbedingungen werden unklar. Darauf können wir gerne verzichten. Wir setzen uns mit einem JA für das neue Planungs- und Baugesetz ein, damit wir klare rechtliche Grundlagen für qualitätsvolle Projekte erhalten.

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HOCHHAUSREGLEMENT STADT ZUG

Die Stadt Zug ist als Wohn- und Arbeitsstandort sehr gefragt. Neueinzonen von Bauland ist praktisch nicht möglich. Die innere Verdichtung schreitet voran. Ein Mittel der inneren Verdichtung ist das Hochhaus. Die Stadt Zug verfügt mit dem Hochhausreglement über ein Planungsinstrument. Das BauForumZug wirkte am Hochhausreglement und setzte sich dafür ein, dass Hochhäuser eine sorgfältige Gestaltung der Proportionen und Fassade bedingen. Zudem sollen die unteren Geschosse mit dem Aussenraum vernetzt sein.

 

26.11.2017

Schweizweit einzigartig, verfügt die Stadt Zug über ein Hochhausreglement. In diesem sind Zonen festgelegt, in welchen als definierte Gebäudehöhen Hochhäuser geplant und realisiert werden können.

Das BauForumZug begleitete den mehrjährigen Prozess und nahm an der Vernehmlassung teil. Auch wenn das BauForumZug bei einzelnen Paragrafen des Reglements etwas andere Formulierungen gewünscht hätte, wird das Reglement übergeordnet betrachtet sehr unterstützt. Dank dem Hochhausreglement sind die «Spielregeln» für Bauherren, Investoren und Architekten sowie für die Behörden verbindlich beschrieben und dürften eine höhere Planungssicherheit gewährlisten.

Für das BauForum Zug sind die definierten Zonen, welche Hochhäuser zulassen, bedeutungsvoll. Dadurch wird eine strukturierte städtebauliche Entwicklung entlang Baarer- und Zugerstrasse sowie entlang der Bahngeleiste ab Bahnhof Zug nach Norden eingeleitet. Landschaftlich empfindliche Stadträume z.B. in Seenähe, am Hang und in der Nähe von Naturräumen oder neben Ortsbildschutzzonen werden geschont.

Nach Reglement ist bei der Planung von Hochhäusern eine hohe architektonische Sorgfalt bezüglich den Proportionen, Fassadengestaltung und Vernetzung der untersten Geschosse mit dem (öffentlichen) Aussenraum umschrieben. Die Planung von Hochhäusern bedingen einen Projektwettbewerb und dient als Grundlage zur Ausarbeitung eines Bauprojekts.

 

Bericht Zuger Zeitung vom 7.10.2016

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